• So feiern die Tivolaner Weihnachten

    Date: 2011.12.23 | Category: Allgemein | Tags:

    Heute ist es endlich soweit! Am Heiligen Abend kommt die Familie zusammen, es wird lecker gegessen und natürlich das ein oder andere Geschenk ausgepackt. Das Besondere an Weihnachten ist natürlich, dass jeder das Fest unterschiedlich verbringt – bei dem einen gibt es Kartoffelsalat und Würstchen, andere bevorzugen eher die Pute oder Gans, Geschenke gibt es entweder vor oder nach dem Festmahl und, und, und. Auch bei uns Tivolanern wird das Weihnachtsfest ganz unterschiedlich gefeiert.

    Um euch die Wartezeit auf den Weihnachtsmann etwas zu verkürzen, möchten euch vier Tivolaner davon erzählen:

    BERND (Vertriebsleiter): Erst am 24. darf der Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer…

    Manche finden es sicherlich spießig, aber zu Weihnachten gibt es bei uns recht feste Rituale. Spätestens eine Woche vor Heiligabend gehe ich mit meinen beiden Kids den Tannenbaum kaufen. Gar nicht so einfach, den Geschmack einer fast 11-jährigen mit dem eines gerade 5-jährigen und auch noch meinem in Einklang zu bringen. Bis Heiligabend fristet der arme Baum dann sein Dasein auf dem Balkon und erst am 24. Vormittags darf er dann ins Wohnzimmer.

    Die Kids bestimmen, wie der Baum geschmückt wird, ich halte mich da weitestgehend zurück und schaue mir das langsam entstehende Chaos mit einem Glas Sekt in der Hand erst mal an. Kurz bevor die ersten Kugeln zu Bruch gehen, greife ich dann ein und helfe dabei die Lichterkette um den Baum zu schlingen. Zur Lichterkette gibt es aber immer und jedes Jahr auch eine Handvoll echter Kerzen, ohne geht es bei uns nicht.

    Ist der Baum dann erst mal geschmückt, gibt es zum Mittagessen fast jedes Jahr eine Hühnersuppe mit Käsebrötchen, das muss reichen, schließlich wird ja abends dann noch richtig „reingehauen“ ;-) .

    Am späten Nachmittag gibt’s dann einen Spaziergang durch die Nachbarschaft, bevor dann gegen 17:00 h die Kids endlich an die Geschenke dürfen … was danach im Wohnzimmer los ist, brauche ich wohl nicht mehr zu beschreiben …

    SARAH (Produktmanagerin): Saumäßige Weihnachten…

    Eigentlich ist alles wie jedes Jahr: Ich reise aus fernen Landen zu meinen Eltern durch das tief verschneite Deutschland (naja, dieses Jahr wohl ohne Schnee) an.

    Kirche steht schon seit meiner pubertären Phase nicht mehr auf der To-Do Liste. Den Baum muss ich dringend noch schmücken – wie jedes Jahr. Mutter und ich stehen den ganzen Tag in der Küche und bereiten ein fürstliches 5-Gänge Menü zu, was mein Vater weder verlangt noch verstehen kann – jedoch natürlich sehr zu schätzen weiß, wenn es dann abends aufgetischt wird. Eine Kleinigkeit wird sich dieses Jahr aber im Plan ändern, denn ich werde nicht alleine anreisen. Ein kleines Minischwein ist nämlich bei mir eingezogen und ich kann den kleinen Fratz ja nicht alleine lassen :-) . So wird mein neuer Mitbewohner bestimmt viel Trubel in den Haushalt meiner Eltern bringen. Es werden keine perfekten, aber vielleicht “saumäßig gute” Weihnachten.

    CHRISTOPHER (Chef): Familie Teil 1 bis 3…

    Wie sich das für einen Chef gehört, komme ich schnell auf den Punkt:

    24.: Familie Teil 1 kommt zu uns nach Hause: 3 Schwestern mit insgesamt 7 Kindern, eine Großmutter und ich. Es gibt Rinderbraten, Kaminfeuer, Wein und Gesellschaftsspiele.

    25.: Familie Teil 2, wir (Papa, Mama, drei Kinder) fahren zu Papas Familie nach Oldenburg, treffen hier die beiden Schwestern und die andere Großmutter. Zusammen geht’s zum Vater der einen Schwester und deren Familie (Papa, Mama, drei Töchter). Es gibt bestimmt Gänsebraten. Lecker!

    26.: Familie Teil 3, wir (dieselben wir von Teil 2) sind bei Familie Teil 2 (Großmutter 2). Es gibt Putenbraten. Abends wieder zurück nach Hamburg. Entspannen!

    Alles verstanden????? Für Fragen schreibt uns eine E-Mail an presse@tivola.de. Ich helfe euch dann gerne weiter :-) .

    RALPH (Kommunikation): “Der dreht uns gleich durch…”

    Wir pflegen zu Weihnachten immer bestimmte Abläufe, die sich jedes Jahr wiederholen. Das hat sich irgendwie bei uns so eingebürgert, es wird dabei aber nie langweilig.

    Heiligabend: Weihnachtsbaum aufstellen und schmücken – bereits vor Tagen auf der To Do-Liste mit einem Häkchen versehen. Mittags trifft sich die gesamte Familie auf dem Weihnachtsmarkt – dabei genießen wir den letzten Glühwein für das Jahr. Gegen späten Nachmittag läuten wir dann so langsam das Weihnachtsfest ein. Bescherung gibt es immer vor dem Essen. Ich habe nämlich zu Kinderzeiten nie einen Bissen runterbekommen, wenn ich bereits die Geschenke unterm Baum sehen konnte. So wurde das Festmahl eher zur Geduldsprobe – zum Leidwesen meiner Eltern. „Der dreht uns gleich durch – ab sofort gibt es die Geschenke immer vor dem Essen!“ war dann der Beschluss. Heute bin ich da nicht mehr ganz so genau :-) . Wir essen Pute mit allem drum und dran (als würde es die nächsten Tage nichts mehr geben) – auch mein Bruder sagt danach traditionell: „Das war viel zu viel! Ich platze gleich!!!“ Und das sagt er wirklich jedes Jahr! Anschließend wird der Abend gemeinsam verbracht mit langen Gesprächen, Gesellschaftsspielen und Telefonaten mit der Verwandtschaft.

    Die Feiertage nutze ich jedes Jahr dazu, mich mit Freunden und ehemaligen Kollegen zu treffen, die man sehr lange nicht mehr gesehen hat. Und wie oft man dabei sagt: Das ist ja schon sooooooooooo lange her! Ist man wirklich schon so alt geworden? :-)

    Wir wünschen euch ein besinnliches Weihnachtsfest mit vielen Geschenken und einer tollen Zeit im Kreise eurer Familien!

    Weihnachtliche Grüße – Eure Tivolaner